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Märenborn – 3. Der Geheime Garten

Von Norman Liebold geschrieben am: 14.05.2004 unter Hintergründe, Märenborn

[Dieser Artikel ist der 4. von 4 Teilen in der Reihe Hintergrund Märenborn]
Burg Saaleck, Turm
Burg Saaleck und Rudelsburg
Burg Saaleck, Turmtür
Burg Saaleck, Innenhof
Burg Saaleck, Eingang
Burg Saaleck
Burg Saaleck

Der Geheime Garten ist noch heute eines der mir liebsten Stücke. Sowohl stilistisch wie auch besonders von der Aussage her kann ich hinter ihm – als vielleicht einzigen vor 2002 entstandenen Text – noch mit aller Überzeugung stehen. Der gesamte Nahtegal-Zyklus ist mir zwar sehr lieb, und ich finde ihn nach wie vor ein durchaus gelungenes Werk, aber letztendlich muß ich heute sagen, daß viele seiner Geschichte mir heute besonders von ihrem Inhalt her eher unreif erscheinen, übertrieben mystifiziert und recht einseitig dargestellt.
“Der Geheime Garten” hingegen ist trotz seiner dichten Symbolik noch heute in meinen Augen “reif”, und das hier dargelegte Liebeskonzept ist für mich nach wie vor gültig.
letztendlich ist er die Auflösung vieler im Nahtegal-Zyklus behandelter Problematiken und Gedankenstränge, und die liebesbezogenen Geschichten können als zum “Geheimen Garten” hinstrebend gesehen werden, besonders “Die Sieben Kelche” und “Der Minnesänger-Komplex”.
“Der Geheime Garten” ist letztendlich auch der Abschluß des “Nahtegal-Zyklusses”, wobei die “Dichter-Dämonen” gewissermaßen die literaturtheoretisch angelegte Nachlese darstellen.
Aus Autorensicht ist das Stück meine persönliche “Minneburg”, und auf das mittelalterliche Stück rekurierend wählte ich darum die Form eines stark abgewandelten Tageliedes, eines Dialoges zwischen einem Paar. Wobei die Minnekonzeption des “Geheimen Gartens” jedoch ein völlig anderes Liebes-Bild entwickelt und vertritt und sich der “literarischen Tradition” bewußt entgegensetzt.
Das Liebeskonzept des “Geheimen Gartens” ist das der “reifen Liebe”. Es geht nicht um die “Liebe auf den ersten Blick”, nicht um das nervöse “Kribbeln” angesichts der Entscheidungssituation neuer “Verknalltheit”. Es geht nicht um die Vorstellung, daß die Liebe irgendetwas mystisches ist, das einfach kommt und Friede, Freude, Eierkuchen produziert. Es geht um Treue, Pflichtbewußtsein, Freundschaft und die bewußte Entscheidung für ein gemeinsames Leben. Beziehungskriesen, Versuchungen und Prüfungen werden verschwiegen, sondern zum Thema gemacht, ebenso wie Stolz, Verbohrtheit und festgefahrene Reaktionsmuster. Die Liebe wird als etwas verstanden, was bewahrt, gepflegt, geschützt und vor allem auch durch gemeinsame Arbeit gefördert werden muß, und das auf gegenseitiges Kennen, Verstehen und vor allem Vertrauen basiert. Und auf der definitiven Entscheidung für einander.

Die Symbolik.

“Der Geheime Garten” ist ein symbolischer Weg hin zur reifen Liebe. Nahtegal und Amica entzweien sich aufgrund der vielleicht auf falschen Stolz beruhenden Einwilligung Nahtegals auf die Forderung der Mondgöttin, die Prüfung für Kuno und Katarina zu bestehen. Sie sind getrennt und müssen sich wiederfinden – im “Geheimen Garten”. Beide wollen den anderen, aber ehe sie sich wiederfinden, werden sie im Spiegelsaal mit ihren schlimmsten Ängsten geprüft: Sie müssen jeweils den anderen in den unangenehmsten Interpretationen sehen, in den Spiegeln werden die Ängste wahr, die jeder Mensch in einer Beziehung, kommt Zweifel auf, kennen dürfte. All diese Gedanken, Verteufelungen, zu denen der Mensch im Verletztsein neigt. Nur im einem kleinen, verstaubten, gesprungenen Spiegel sehen sie kurz einander, wie sie je allein durch den Spiegelsaal irren und erkennen, was geschieht.
In den unendlichen Räumen führt eine jede Tür in einen Raum mit weiteren Türen. Immer wieder ist eine Entscheidung notwendig, und der nächste Raum enthält doch wieder mehrere Möglichkeiten, während er zugleich irgendeine Erinnerung, irgend ein Symbol für eine Eigenschaft des Partners enthält und somit zum Symbol für die Unendlichkeit eines jeden Menschen wird und zugleich für das Bemühen, ihn verstehen zu wollen. Nategal und Amica gehen unterschiedlich damit um. Amica versinkt in der Akzeptanz der Unmöglichkeit, den anderen ganz zu erfassen, Nahtegal gerät in einen Wahn, alles verstehen zu wollen und irrt bis zu Erschöpfung weiter wie ein Irrer. Aber schließlich gelangen beide zu dem selben Schluß: Amica akzeptiert im Stillen die Gesamtheit des anderen, Nahtegal ebenso, allerdings in einer wütenden Geste, und beide gelangen aus dem Labyrinth und bekommen ein Symbol:
Den Kristall-Schlüssel. Er ist Symbol für die Selbsterkenntnis in der Auseinandersetzung mit dem Anderen, und er zeigt hauptsächlich die schlechten Charaktereigenschaften, die Makel, die man an sich kennt und haßt. Und beide schämen sich vor dem anderen und getrauen sich nicht, den Schlüssen zu offenbaren.

Der Geheime Garten steht jetzt vor Ihnen, und nach den Prüfungen ist er der “Garten Eden”, ein symbolischer Ort der Liebe.Hioer steht der Blaue Baum, der verdorrt ist und als letztes eine letzte “blaue Frucht” hervorgebracht hat. Jene Frucht, die für die Mondgöttin zu holen ihre Aufgabe ist.
Die Schlange ist die Wächterin dieser Frucht, und sie erzählt den Beiden die Geschichte der Blauen Bäume, die einst die Ganze Welt mit Freude und Schönheit erfüllten, aber durch den Mißbrauch der im Kern enthaltenen Räusche schließlich bis auf diesen einen ausgestorben sind, weil die Menschen, anstatt die Bäume zu pflegen, lieber die Samen fraßen und den Rausch genossen. Ein etwas krass gezeichnetes Bild der treulosen Spaß-Gesellschaft.
Die Wahl, entweder die Aufgabe zu erfüllen und die letzte Chance auf neue Blaue Bäume damit zu vereiteln, oder aber den Samen im Garten einzupflanzen, führt zum Streit. Letztlich wird aber für den Blauen Baum entschieden, wenn das auch ewigen Fluch zur Folge hat.
Zwei Jahre bringen die Liebenden damit zu, den Samen zu einem Spößling zu ziehen. Aber Nahtegal ist voller Sorge um diesen einzigen seiner Art und steigert sich in eine angebliche Empfindlichkeit des Setzlings – symbol der reifen Liebe – hinein, baut ein Gewächshaus und beide müssen sehen, wie die Schößlich im bunten Glase eingesperrt zu verwelken beginnt. Sie entfremden sich, und Amica verwelkt ebenso wie der Schößling.
Die Schlangenwächterin nähert sich ihnen in Gestalt der “Idealpartner”, einmal als schöner, reicher, verständnisvoller Jüngling voll Leidenschaft Amica, einmal als feurige Zigeunerin, geheimnisvoll und voll glühender Libido Nahtegal. Beide widerstehen der Versuchung, wenn auch knapp, und begreifen, daß die kurze, wilde Leidenschaft nichts ist im Vergleich zur dauerhaften Wärme, Geborgenheit und Tiefe des Verständnisses.
Das Gewächshaus wird von Nahtegal abgerissen, Amica und Schößling gesunden und der Baum sprießt voll Kraft und Streben in die Höhe, blüht und steht voller Früchte.
Das Tor zum Garten ist aber zugesperrt, und sie kommen nicht hinaus. Das Tor hat zwei Schlösser, und sie müssen einander den Schlüssel zeigen, und nach einigem Überwinden tun sie es, um zu erfahren, daß ihre Angst, der andere würde sie angsichts der schlechten Eigenschaften verachten, unbegründet ist. Sie kennen beide alles, was in dem Schlüssel ist, und in den Augen des Anderen sind die guten Eigenschaften genauso stark, wenn nicht stärker. Sie schließen den Garten auf und kehren in die reale Welt zurück.
Die Mondgöttin, Göttin der Liebe, empfängt die Beiden scheinbar vorwurfsvoll, weil sie zwei Jahre vergeudet haben, anstatt die Prüfung so schnell als möglich zu erfüllen. Nahtegal schiebt um ein Haar Amica vor, besinnt sich aber und steht für seine Taten ein. Jetzt zeigt sich das wahre Gesicht der Mondgöttin, die nichts anderes ist als der Blaue Baum selbst, und die durch ihre Verfluchung von Katharina und Kuno das Sterben ihrer Bäume herbeiführte.
Sie erklärt, daß Amica und Nahtegals Taten die einzige wahre Lösung der Prüfung gewesen war, Kuno und Katarina werden erlöst.

Die Entstehung der Geschichte/ Genese.

An der zentralen Handlung und ihren Bildern wurde bereits seit 2000 gearbeitet, verschiedentliche Skizzen antstanden, aber der Geschichte fehlte noch der Kontext, das springende Movens. Letztlich waren es Dissonanzen in einer Beziehung, die den Ausschlag gaben, mir über etliche Dinge klar zu werden.
Die Ergebnisse flossen sehr stark in die Zentralgeschichte ein, und das Movens, sie aufzuschreiben, war gegeben. Die Verknüpfung mit dem “Kuno Ohneland” ergab sich zwangsläufig aus der realen Situation, in der es zum effektiven Bearbeiten der Geschichte kam. Es paßte, insbesondere auch, weil der “Kuno” ierdurch die notwendige Auflösung erfuhr, die schon länger aufgestoßen war und bereits in der Romanversion im Herbst angelegt wurde. Die Geschichten paßten nahtlos ineinander, und ich folgte diesem, indem ich den “Geheimen Garten” in Stil und Geschichtenverlauf darauf ausrichtete.
Die erste Lesung am 13.03.2002, kurz nach der Fertigstellung der Rohfassung, zeigte, daß der Text ins Schwarze traf, und er war der frischeste und wertvollste Text, weswegen ich ihn unbedingt im “Märenborn” wissen wollte, so daß der “Kuno” und der “Geheime Garten” das Gerüst der Rahmenhandlung im “Märenborn” wurden und die Geschichten-Sammlung zu einer in sich stimmigen größeren Geschichte machte.
Im April und Mai entstand zudem der Illustrationszyklus, hier schon im Hinblick auf die Verwendung im “Märenborn”, der damals den höchsten Stand meiner Zeichnungen darstellte, während die meisten anderen Zeichnung im “Märenborn” älteren Datums und weniger gereift sind, ein Punkt, der aber seinen ganz eigenen Reiz entfaltet, da verschiedene Stufen sowohl des Schreibens zwischen 1999 und 2002 wie auch des Zeichnens (1997-2002) sich gegenüberstanden.

Querverweise zu anderen Texten.

Die Mondgöttin bekommt in diesem Text ihr endgültiges Gesicht und wird zur Schirmherrin der “Ewigen Barden”, ein Topos, der zwar schon unausgereift durch Anima in “Die Sieben Kelche” und andere übernatürliche Frauengestalten im Nahtegal-Zyklus gegeben war, aber hier erst wirklich die topologische Form annahm.
Die Schlange als Vertreter von unbedingter Ehrlichkeit und als Liebes-Symbol ambivalenter Art rekuriert auf die Symboliken der Schlangendrachen in “Schlangensee” und “Die Sieben Kelche”. Die Mondgöttin, Amica und der Baum sind im letzten Text Nahtegals, den “Dichter-Dämonen” zum Topos geworden. Die dialogische Form des Stückes bezieht sich nicht nur auf die mittelalterliche Tradition, sondern zugleich auf viele Texte im “Minnesänger-Komplex” (”Mond und Wolf”, “Perle und Perlenfischer”, “Rose und Wanderer”), wobei die Problematiken des “Minnesänger-Komplexes” im “Geheimen Garten” aufgelöst werden.

Textgeschichte

  • August 2001. Erste Burgenland-Tournee mit der Aufführung des “Kuno Ohneland” am Originalschauplatz. Konfrontation mit durch Tournee-Streß und Pflichten gegenüber den Veranstaltern ausgelösten latenten Beziehungs-Dissonanzen. Sie gehen in die Rahmenhandlung des Stückes ein und in die innere Geschichte.
  • August-Dezember 2001. Starke Beschäftigung mit der Klärung der eigenen Ideale, Aufarbeitung des “Minnesänger-Komplexes. Es entsteht dabei der Text “Die Sieben Kelche”, der alles aus dem Nahtegal-Zyklus noch einmal aufrollt und analysiert.
  • Dezember 2001. Beginn der Niederschrift.
  • 28.02. 2002. Abschluß der Rohfassung.
  • 13.03.2002. Uraufführung des Stückes als Szenische Lesung, Ausstellung der ersten Zeichnungsentwürfe im Kulturcafe Siegburg.
  • März-April 2002. Schaffung des graphischen Illustrationszyklus.
  • April-Juni 2002. Überarbeitung und Reinfassung, Satz und Einfügen der Illustrationen.
  • Juli 2002. Der “Märenborn” erscheint. • August 2002. “Märenborn”-Tournee mit 12 Aufführungen des “Geheimen Gartens” u.a. am Orginalschauplatz Kuno-Klamm.
  • Juli 2003. Der “Märenborn erhält seine ISBN 3-937330-00-3


[Norman Liebold, 14.05.2004
Hintergründe, Märenborn
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Märenborn – 2. Kuno Ohneland

Von Norman Liebold geschrieben am: 14.05.2004 unter Hintergründe, Märenborn

[Dieser Artikel ist der 3. von 4 Teilen in der Reihe Hintergrund Märenborn]
Burg Saaleck und Rudelsburg
Burg Saaleck
Burg Saaleck
Burgenland, Kuno-Klamm

Der Kuno Ohneland markiert in mehrfacher Hinsicht einen Wendepunkt meines literarischen Schaffens. Während die Stücke und Texte davor recht wahllos entstanden, wurde mir hier ein innerer Zusammenhang bewußt, der nicht nur “Nahtegal” seinen Namen einbrachte, sondern auch das gesamte Schaffen zwischen 1996 und 2001 in einen großen Kontext brachte – die Geburt des “Nahtegal-Zyklus”. Die Zusammenhänge und das Aufeinander-Bezogenseins einer Vielzahl der Texte war zwar bewußt gewesen, trat jetzt jedoch so deutlich hervor, daß es zusammenwuchs und ein Ganzes formte.
Man kann so gesehen den “Kuno Ohneland” als das fehlende Puzzle-Stück betrachten, durch das Nahtegal erst seine jetzige Gestalt und seinen Charakter bekam, während er in der vorhergehenden Stücken zwar da war, jedoch sehr verwaschen.
1997-2001 verbachte ich sehr viel Zeit im Burgenland an der Saale, was zum einen mit Freundschaften zu tun hatte, zum anderen aber auch mit einer Faszination für den Landstrich. Der “Brief aus Anderswelt”, “Die Prophezeiung”, “Mond und Wolf”, “Die Insel im See”, “Zwei Schwestern” und “Die Geschichte vom Wolfsschaf” entstanden hier oder bekamen ihre letztendliche Form. Aber zu dieser Zeit spukte in mir noch eine andere Geschichte herum, die ihren Platz noch nicht gefunden hatte. Und sie brauchte einen Ort, denn sie war als Sage konzipiert.
Als Frau Karin Hübner mich in ihrer enthusiastischen Art zur “Kuno-Klamm” führte, die sich auf ihrem Land befindet, stand ich in dieser kleinen, eigentlich unscheinbaren Schlucht, rechts über meinem Kopf erhob sich die Saaleck-, links die Rudelsburg, und grad voraus gurgelte die Saale, und der Blick ging geradewegs auf das sogenannte “Himmelreich” einer Gaststätte auf den Kalkklippen des Saalebogens.
Das war genau die Örtlichkeit aus meiner Geschichte, die zu diesem Zeitpunkt jedoch noch keinen Namen trug. Es fehlte lediglich noch die dritte Burg des Bösewichts Hagen, die genau dort liegen müßte, wo das “Himmelreich” stand. Und zu meinem bassen Erstaunen meinte Karin, daß da durchaus im 12.Jhd eine Burg namens “Kranichburg” gestanden hätte. Auch auf meine Fragen nach einem Geheimgang nickte sie und zeigte mir den (heute zugemauerten) Ausgang im Fundament ihrer Wirtschaft.

Die Entstehung des Buches/ Ursprung.

Die Geschichte des “Kuno Ohneland” hatte bis zu diesem Zeitpunkt keine Namen gehabt, jetzt, wo ihr Ort gefunden war, begann ich zu recherchieren. Und es stellte sich heraus, daß in der Vergangenheit eine Geschichte existierte, die benutzbar war. Ein Hagen von der Kranichburg hatte um die Herrin der Saaleckburg im 11.Jahrhundert geworben, war zuerst abgeblitzt, konnte Katharina jedoch mit einer Belagerung “überreden”, ihn zu heiraten. Und seine Burg wurde später geschleift. So erhielten Katharina und Hagen Namen und Ort. Die Rudelsburg stand zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Das zweimalige Auftreten des Namens “Kuno”, einmal in der Bezeichnung der “Kuno-Klamm” (Der Flutgraben der Rudelsburg, der sich ins weiche Karst gefressen hat), und einmal im Namen “Kuno-Klause” auf der Rudelsburg, jedoch ohne jegliche Überlieferung, woher der Name denn stammte, gab schließlich “Kuno Ohneland” seinen Namen, wobei “Ohneland” lediglich der Beiname für den verstoßenen Heimatlosen ist.
Die Sage der “Saalenixe” existiert ebenfalls, allerdings in keiner Verbindung zu etwas anderem. Sie lebt eifach nur in der Saale und verführt arme Männer. Von einem Steintroll habe ich nichts gehört, aber eine Felsformation in der “Kuno-Klamm” sieht tatsächlich wie ein im Fels gefangener Mann aus. Der Fußtritt der Mondgöttin schließlich ist sehr schön in der Klamm zu sehen (eine Ausspülung in ovaler Fußform, 1m lang).
Abgesehen also vom Einfügen der Namen und der örtlichen Besonderheiten brauchte ich meine Geschichte nur noch aufzuschreiben.
Die Idee zu der 1000-Jährigen Verwünschung durch die Mondgöttin ist ein alter Märchen-Topos. Wobei die erzählte Sturzflut durch den Flutgraben “Kuno-Klamm” im Jahr 2000 wirklich Verwüstungen anrichtete und den gesamten Landstrich von seiner Mündung bis zur Saale mit Schlamm und großen Stein bedeckte und ein ganzes Stück Saale-Ufer wegriß.

Die Entstehung des Buches/ Genese.

Daß die Geschichte zuerst als an mitteralterliche Erzähltradition angelehntes Versepos zu drei Stimmen entstand, lag zu einen an der dreiköpfigkeit des “Amator-Veritas-Ensembles”, mit dem wir sie zur Aufführung bringen wollten, zum anderen am Stoff selbst und zum dritten an meiner damaligen Vorliebe für eine versartige Gestaltung zu mehreren Stimmen (”Die Prophezeiung”, “Mond und Wolf”, “Der Perlenfischer”).
Die Geschichte entstand vor Ort, mit dem Gurgeln der Saale im Ohr, das Nachts tatsächlich wie Gesang klang. Und das Donnern der nahen Zugverbindung Halle-Erfurt könnte durchaus für die Beschreibung der Troll-Stimme verantwortlich sein ;-) .
Der “Kuno Ohneland” wurde unzählge Male aufgeführt, auch mehrfach am Orginalschauplatz und wurde für eine gewisse Zeit unser “Flaggschiff”. Der Roman entstand noch im selben Jahr, vor allem auf Bitten von Karin, die die Vers-Ausarbeitung für nicht so vermarktbar hielt, aber auch wegen der vielen Nachfragen nach einer Prosa-Fassung. Für den Roman erfand ich die Kindheitsgeschichte des armen, wackeren Ritters und viele weitere Details. Auf Bitten von Karin, die in der Klamm den Kindern Märchen voliest entstand sogar eine Kinderfassung.

Querverweise zu anderen Texten.

Die Mondgöttin taucht im “Kuno Ohneland” zum ersten Mal auf, wurde für “Der Geheime Garten” weiter ausgebaut und schließlich zu einem festen Bild im Nahtegal-Zyklus, zur Spielmann-Schirmherrin, zur Musenkönigin. Der Name “Nahtegal” entstand ebenfalls aus der Geschichte. In der ersten Fassung heißt es noch “Vögelchen”, wie Karin mich zu nennen pflegte, weil ich “so unstet durch alle Landen flattere”. In der zweiten Fassung wurde das “Vögelchen” zu “Nachtigall” respektive in der mittelhochdeutschen Schreibweise “Nahtegal”.
Die engste Verbindung (abgesehen von den Verbindungen zwischen den drei Versionen derselben Geschichte) bestehen zu “Der Geheime Garten”, der auf der Saaleck-Burg (Die Katharina-Burg) spielt, und dessen Anfang an den “Kuno Ohneland” anknüpft, um am Ende die Erlösung von Steintroll und Saalenixe herbeizuführen. Jedoch ist das Kernstück des Geheimen Gartens unabängig vom “Kuno Ohneland”, auch wenn es sich als die Prüfung der Mondgöttin gibt, die zu erfüllen ist. In der ersten Fassung des “Kuno Ohneland” ist diese “Erlösung” nicht vollzogen und auch nicht möglich, sondern das Ende schließt damit, daß Kuno und Katharina bis in alle Ewigkeit Fabelwesen bleiben. Das Ende wurde erst nach dem Abschluß des “Geheimen Gartens” abgeglichen.

Textgeschichte

  • 1998 Erste schriftliche Erwähnung der Geschichte. Die Handlung steht, wird auch mehrfach erzählt. Noch keine Namen oder Schauplätze. Die Gesichte erscheint zu “kitschig”, um sie auszuarbeiten.
  • 1999 “Die Ballade von Nadir” entsteht. Sie ist eine bewußte Persiflage der Kuno-Geschichte, die noch gar nicht aufgeschrieben ist.
  • 2001 Karin Hübner zeigt mir die “Kuno-Klamm”, und der Ort ist so deckungsgleich mit meiner Geschichte, daß ich mich entschließe, sie trotz aller Kitschigkeit dennoch aufzuschreiben.
  • Mai 2001. “Kuno Ohneland” als Versepos erscheint, wird am 18.05.2001 im CVJM Siegburg mit Vera Walterscheid und Robert Christott uraufgeführt und hat überraschenden Erfolg. Die Geschichte erscheint im Aendstern-Verlag.
  • August 2001. “Kuno Ohneland” wird am Orginalschauplatz aufgeführt. Dafür bauen wir die Klamm zur “Kuno-Klamm-Naturbühne” um.
  • September-November 2001. Roman- und Kinderfassung enstehen.
  • März 2002. “Der Geheime Garten” wird als Nachfolge-Geschichte fertig gestellt.
  • Juli 2002. Der “Märenborn” mit Roman- und Versversion erscheint.
  • August 2002. Burgenland-Tournee mit allein 16 Vorstellungen des “Kuno Ohneland”
  • Juli 2003. Der “Märenborn” bekommt seine ISBN 3-937330-00-3.


[Norman Liebold, 14.05.2004
Hintergründe, Märenborn
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Märenborn – 1. Das Wolfsschaf

Von Norman Liebold geschrieben am: 14.05.2004 unter Hintergründe, Märenborn

[Dieser Artikel ist der 2. von 4 Teilen in der Reihe Hintergrund Märenborn]
Pforta, Kreuzgang
Pforta, Kreuzgang

Das Wolfsschaf ist eine jener Geschichten, die mich über Jahre hinweg immer und immer wieder beschäftigten, und auch heute noch zählt sie zu meinen Lieblings-Fabeln. An ihr kann man, vielleicht deutlicher als bei allen anderen, verfolgen, wie eine Geschichte entsteht, reift und schließlich vollendet wird. Abgesehen davon ist hier auf sehr transparente Weise zu verfolgen, wie es im “Nahtegal-Zyklus” zur Entstehung eines stehenden Topos kam, hier derjenige des Wechselbalg-Wolfes.
Sieben Jahre verstrichen von der ersten Fassung (”Das Wolfsschaf”, 03.12.1995) bis zur endgültigen Fassung “Die Geschichte vom Wolfsschaf“(März 2002) im “Märenborn”, in denen die Geschichte immer wieder überarbeitet wurde und auch weitere Geschichten über das Wolfs-Bild beeinflußte. Die Abrechnung mit dem Wolfssbild, im Wolfsschaf schon angelegt, fand erst 2000 statt, im Monolog “Der Wolf im Zircuswagen”.

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[Norman Liebold, 14.05.2004
Hintergründe, Märenborn
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Märenborn

Von Norman Liebold geschrieben am: 14.05.2004 unter Hintergründe, Märenborn

[Dieser Artikel ist der 1. von 4 Teilen in der Reihe Hintergrund Märenborn]

Der Märenborn ist meine erste Veröffentlichung im Amator-Veritas-Verlag, und so das erste Buch, das allein den Forderungen von Jens Finkhäuser und mir selbst zu genügen hatte.
Es handet sich bei dem Buch strenggenommen um eine Geschichtensammlung, die lose über eine Rahmenhandlung miteinander verknüpft ist. An dieser Stelle wird nur auf die Gesamtheit des Buches eingegangen und die Hintergründe zu den einzelnen fünf Geschichten für jede einzeln abgehandelt:Der episodische Märchenroman gehört zum “Nahtegal-Zyklus”, wo er den 3. Band darstellt. Dessenungeachtet bedarf er des Kontextes nicht, um gelesen zu werden, da der Zyklus lediglich durch die Erzählerperson Nahtegal und dessen Lebensgeschichte zusammenhängt und die einzelnen Geschichten und Bücher in sich abegschlossen sind.
In diesem Kontext jedoch begegnet Nahtegal zum ersten Mal der Mondgöttin, und wird von ihr vor die Problematik gestellt, daß jede erzählte Geschichte, genau wie jede Tat, ihre Folgen und Konsequenzen hat.

Die Entstehung des Buches/ Ursprung.

Als die Frage aufkam, welches meiner Bücher als erstes veröffentlicht werden sollte, gab es heftigste Diskussionen. An erster Stelle stand die “Vampyriade”, da der Vampir-Roman den besten Absatz versprach. Mir war das unangenehm, da mit dem ersten Buch des Verlages auch sofort ein Image gesetzt werden würde.
Zu dieser Zeit war eine andere sehr beliebte Geschichte der “Kuno Ohneland”, mit dessen Versversion wir oft auftraten, und dessen Romanversion sich ausgesprochen gut verkaufte. Aber der Roman hätte lediglich ein schmales Bändchen von 120 Seiten ergeben. Wir entschlossen uns also, eine Geschichtensammlung zu schaffen.
Örtliche Ansiedelung. Die Geschichtensammlung sollte den “Kuno Ohneland” enthalten, und natürlich den sich darauf beziehenden, 2002 entstandenen “Geheimen Garten”. Mit diesen drei Texten (Der “Kuno” sollte neben der Romanversion auch in der Versfassung mit hinein.) war das Buch sehr stark im Burgenland beheimatet, eine Gegend an der Grenze von Thüringen nach Sachsen-Anhalt, wo ich eine Zeitlang sehr häufig war und eine Reihe von Geschichten ansiedelte. Jens und ich sichteten die übrigen Geschichten, die in dieser Gegend spielten und befanden “Die Geschichte vom Wolfsschaf”(1995-98) und den “Brief aus Anderswelt”(1998) für gut genug, die beide im Kloster Pforta angesiedelt sind.
Die Entscheidung war auch dadurch begünstigt, daß wir zu dieser Zeit oft in dieser Gegend auftraten, ein gewisser “touristischer Andenkenaspekt” anzunehmen war, der im Burgenland für guten Absatz sorgen würde.

Die Entstehung des Buches/ Genese.

Die fünf Geschichten gehörten bereits aufgrund der Ansiedelung an der Saaleck- und Rudelsburg (”Kuno Ohneland und “Der Geheime Garten”) und im Kloster Schulpforte (”Die Geschchte vom Wolfsschaf” und “Brief aus Anderswelt”), die knapp 12 Kilometer voneinander entfernt am selben Fluß liegen, eng zusammen. Für alle Geschichten existierten bereits eine Reihe von brauchbaren Graphiken von Vera Walterscheid und mir selbst, und die Tatsache, daß sämtliche Geschichten durch den gemeinsamen Erzähler Nahtegal eine weitere Gemeinsamkeit hatten, ließen dieses Konzept als das beste erscheinen.
Die Rahmenhandlung. Jens wie auch ich lieben auf der einen Seite keine lose Aneinanderreihung von voneinander unabhängigen Geschichten, finden jedoch Geschichten, die voller Querbezüge sind und durch eine Rahmenhandlung miteinander verbunden und in Kontext gesetzt sind, sehr reizvoll. Die Rahmenhandlung gab es bereits, wenn sie sich auch in der Realität abgespielt hat mit mir als Nahtegal, und wenn man Mondgöttinen, Wolfsschafe, Wechselbälger, Steintrollen und Nixen wieder in das zurückverwandeln würde, was sie eigentlich waren, würde man vielleicht zu einer Art “Reisebeschreibung” gelangen, wenngleich sie mehrere Reisen umfaßt. Sie wurde abstrahiert, das “Abstraktum” im Nahtegal-Kontext reformuliert und mit der Interpretation des “Sinnes” dieser Reisen aufgeladen.

Die Aufgabe Nahtegals.

So erzählt das gesamte Buch die Geschichte des Spielmanns Nahtegal, der im Spielmannswind treibend plötzlich den Ruf der Mondgöttin – seiner Schirmherrin und Muse – hört und ihm folgen muß. Die Mondgöttin selbst beging vor 1000 Jahren einen voreiligen Fehler, indem sie aus Zorn über den verbohrten Stolz der Burgherrin Katharina und des fahrenden Ritters Kuno Ohneland die beiden dazu verflucht, als Steintroll und Saalenixe 1000 Jahre lang über ihre Dummheit nachzudenken.
Die 1000 Jahre sind bis auf eines verstrichen, und sie versucht, ihren Fehler wieder gut zu machen: Sie ruft Nahtegal, um ihn die Geschichte, die die beiden verfluchten Liebenden jede Vollmondnacht singen müssen, ohne sich berühren zu können, abzulauschen und in die Welt zu tragen. Denn ihr Fluch bedingt, daß in der Vollmondnacht, in der die 1000 Jahre sich runden, ein Liebespaar für die Verfluchten bürgen und eine Prüfung für sie aus Mitleid bestehen muß.
Aber bis zur nächsten Vollmondnacht ist es noch zwei Wochen, und in dieser Zeit streunt Nahtegal durchs Burgenland, findet eine Geliebte, wird von ihr vor die Tür gesetzt im Kloster Schulpforte und begegnet dort im Kreuzgang dem Wolfsschaf, das sich denkt: Wenn die Mondgöttin ihn zum Erzähler machen kann, um sich zu helfen, kann ich das auch. Und erzählt Nahtegal seine verworrene Lebensgeschichte mit der Bitte, sie in die Welt zu tragen, damit irgendjemand ihm vielleicht sagen kann, was zum Teufel es denn nun eigentlich sei.
Nahtegal geht, als Vollmond ist, wieder in die Klamm, trifft dort Amica, die seine Spielmännin wird und ihn hinfort begleitet und lauscht mit ihr gemeinsamden den Gesang von Saalenixe und Felsentroll ab. Sie tragen ihn durch ganz Deutschland in der Hoffung, die Aufgabe der Mondgöttin zu erfüllen und ein Liebespaar durch die traurige Geschichte so sehr zu rühren, daß es sich an der 1000-Jährung der Prüfung der Göttin stellt. Aber niemand läßt sich so sehr rühren, und Nahtegal schreibt das Ganze als Roman nieder, in der Hoffung, damit mehr Menschen zu erreichen.
Als sie das nächste Mal ins Burgenland kommen, und eine Vorstellung im Kloster Schulpforta halten, gibt man Ihnen einen dicken Brief, der die Geschichte des Wechselbalges enthält, mit der Bitte, sich ihrer doch anzunehmen. Da wären viele gewesen, von denen er sich nicht hätte verabschieden können. Nahtegal fühlt sich zwar langsam als mißbraucht als Fabelwesen-Fürsprecher, gibt der Bitte jedoch statt.
Als die 1000 Jahre sich runden, versucht Nahtegal ein letztes Mal, seine Aufgabe zu erfüllen und wird während des Vortrages in der Kuno Klamm ausfallend. Er will unbedingt ein Liebespaar dazu bringen, sich der Prüfung zu stellen, deren Bestehen allein die Verwunschen erlösen kann. Als er schreit: “Habt Ihr denn ein Herz aus Stein?” kommt die Göttin und nimmt ihn beim Wort: “Hast Du, Spielmann denn ein Herz aus Stein?” Sein Stolz zwingt ihn – ohne Ansehen seiner Liebsten Amica – die Prüfung für sie und sich selbst anzunehmen.

“Der Geheime Garten”

ist diese Prüfung, den es zu finden und aus dem es “Die Frucht vom Blauen Baum” zu holen gilt. Nahtegal muß lernen, zu sich selbst und zu seiner Liebe zu stehen, und letztlich erlösen Amica und er die Verwunschenen. Nahtegal jedoch ist nicht mehr der selbe, er mußte lernen, für sich und auch für seine Geschichten die Verantwortung zu übernehmen. Die anderen, ihm erzählten Geschichten stellen dabei einen Spiegel seiner Selbst dar, der er als “Wolfsschaf” beginnt, zum Weltenwanderer wird, Verantwortung und Aufopferungsbereitschaft entwickelt, die Liebe kennenlernt anstatt nur Liebschaften, und schließlich sich selbst erkennen und annehmen muß, um reife Liebesfähigkeit zu erlangen

Querverweise zu anderen Texten.

Der “Märenborn” ist in vielfachster Hinsicht mit den anderen Bänden des “Nahtegal-Zyklus” verknüpft. Seine Motivik, und insbesondere die im “Nahtegal-Zyklus” immer wieder kehrenden Symbole, schaffen ein Netzwerk von Querbezügen, die an dieser Stelle nicht sämtlich aufgeführt werden können. Typisch für alle 6 Bücher des Zyklus ist die Erzähler-Figur Nahtegal, des Spielmanns, dessen Erlangung der Weisheit Thema des Zyklusses ist, von seiner Berufung zum Barden bis zu seiner “Entrückung hinter den Mond”, wo alle Barden in einer Art “Dichter-Paradies” leben und mit ihren Geschichten die Welt beschützen.
Der “Märenborn” dreht sich in diesem Kontext um die Reifung von Nahtegals Liebesfähigkeit, seiner Hingabe für andere Menschen und seinem Einfühlungsvermögen. Der erste Band “Krähe und Nachtigall” schildert seine Berufung, der zweite Band, “Der Minnesänger-Komplex” seine Irrungen und Wirrungen in unreifer Liebe, der Vierte, “Die Sieben Kelche” seine Mannwerdung und die Befreiung von der Subjektivität, der Fünfte, “Dramen” ist eine Sammlung der Theaterstücke, die den selben Weg beschreiben, und das letzte Nahtegal-Buch, “Bardenträume” schließt den Kreis und enthält die “Dichter-Dämonen”, der Abgesang Nahtegals, in dem er entrückt wird.

Textgeschichte

  • Dezember 2001. Inoffizielle Gründung des Amator Veritas Verlages. Suche nach geeigneter Erstveröffentlichung.
  • Januar-März 2002 “Der Geheime Garten” wird niedergeschrieben.
  • März 2002 Entscheidung für das “Burgenlandbuch”. Sichtung der Geschichten, Auswahl von “Kuno Ohneland”, “Wolfsschaf”, “Brief aus Anderswelt” und “Der Geheime Garten”.
  • März-Mai 2002 Norman Liebold verfaßt die Rahmenhandlung, überarbeitet die einzelnen Geschichten und schafft den Illustrationszyklus für “Der Geheime Garten”. Beginn der Satzarbeit, Layout-Vorschläge, Illustrationsauswahl.
  • Mai 2002 Vera Walterscheid steuert 5 Zeichnungen zu “Kuno Ohneland” bei. Satzarbeit.
  • Juni 2002. Rohsatz wird abgeschlossen, Lektorat, Feinheiten im Satz. Der Einbandentwurf wird unter 24 Vorschlägen ausgewählt.
  • Juli 2002. Der “Märenborn” wird gedruckt.
  • August 2002 “Burgenlandtournee” mit den Geschichten des “Märenborn”, mit Vorstellungen u.a. an den Orginalschauplätzen.
  • Juli 2003 Der Märenborn bekommt seine ISBN: 3-937330-00-3.


[Norman Liebold, 14.05.2004
Hintergründe, Märenborn
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