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	<title>Kommentare zu: Navigator – 2. Die Dystopie – SiFi oder Realität?</title>
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	<description>Ein weiterer WordPress-Blog</description>
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		<title>Von: unwesen</title>
		<link>http://lieboldbuch.de/2009/05/17/navigator-2-die-dystopie-sifi-oder-realitaet/#comment-232</link>
		<dc:creator>unwesen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 09:27:08 +0000</pubDate>
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		<description>Nun, wenn Du&#039;s soweit treibst, dass Leute nicht mehr eigenstaendig navigieren koennen... das ist in der Tat ein erschreckender Gedanke.

Es ist ja schon schlimm genug, dass wenn man eine Strecke in einer unbekannten Stadt nur mit dem Auto kennt, man dann oft erkennen muss, dass man zu Fuss sich ganz anders, und unter Umstaenden viel besser bewegen kann.

Gluecklicherweise gehoer ich da noch zu den Menschen, die fuer kuerzere Strecken doch lieber den Fussweg waehlen, und finde das dann heraus.

Wenn ich mir dann Leute angucke, die vorzugsweise nie den Fussweg waehlen, und daraus extrapoliere... ja, das kann in der Tat erschreckend werden.

Hab im Uebrigen grad vor ein paar Tagen eine Kurzgeschichte von Asimov gelesen, die das auf ihre Weise thematisiert. Da beschreibt er eine Welt, in der sich die Menschen daran gewoehnt haben, Portale zu verwenden, die sofortige Reise von einem Ort zum anderen ermoeglichen - aehnlich einem Transporter in Star Trek.

In der Geschichte entwickelt das Portal einer Familie einen kurzzeitigen Defekt, woraufhin die Mutter den Sohn zur Haustuer rausschickt, und anweist, er soll doch das Portal der Nachbarn zur Schule nehmen.

Der Sohn hat dank dieser Portaltechnik noch nie die Aussenwelt, ausserhalb eines Hauses gesehen, und ist fasziniert - er waehlt fortan den Fussweg zur Schule. Die Aussenwelt ist natuerlich dem Wetter ausgesetzt, aber ansonsten perfekt von Robotern in parkaehnlichem Zustand gehalten.

Das Ganze bereitet der Mutter grosse Sorgen, sie befuerchtet, ihr Sohn habe eine Neurose entwickelt. Letztlich sympathisiert der gerufene Psychiater mit dem Sohn, und geht dann auch haeufiger zu Fuss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, wenn Du&#8217;s soweit treibst, dass Leute nicht mehr eigenstaendig navigieren koennen&#8230; das ist in der Tat ein erschreckender Gedanke.</p>
<p>Es ist ja schon schlimm genug, dass wenn man eine Strecke in einer unbekannten Stadt nur mit dem Auto kennt, man dann oft erkennen muss, dass man zu Fuss sich ganz anders, und unter Umstaenden viel besser bewegen kann.</p>
<p>Gluecklicherweise gehoer ich da noch zu den Menschen, die fuer kuerzere Strecken doch lieber den Fussweg waehlen, und finde das dann heraus.</p>
<p>Wenn ich mir dann Leute angucke, die vorzugsweise nie den Fussweg waehlen, und daraus extrapoliere&#8230; ja, das kann in der Tat erschreckend werden.</p>
<p>Hab im Uebrigen grad vor ein paar Tagen eine Kurzgeschichte von Asimov gelesen, die das auf ihre Weise thematisiert. Da beschreibt er eine Welt, in der sich die Menschen daran gewoehnt haben, Portale zu verwenden, die sofortige Reise von einem Ort zum anderen ermoeglichen &#8211; aehnlich einem Transporter in Star Trek.</p>
<p>In der Geschichte entwickelt das Portal einer Familie einen kurzzeitigen Defekt, woraufhin die Mutter den Sohn zur Haustuer rausschickt, und anweist, er soll doch das Portal der Nachbarn zur Schule nehmen.</p>
<p>Der Sohn hat dank dieser Portaltechnik noch nie die Aussenwelt, ausserhalb eines Hauses gesehen, und ist fasziniert &#8211; er waehlt fortan den Fussweg zur Schule. Die Aussenwelt ist natuerlich dem Wetter ausgesetzt, aber ansonsten perfekt von Robotern in parkaehnlichem Zustand gehalten.</p>
<p>Das Ganze bereitet der Mutter grosse Sorgen, sie befuerchtet, ihr Sohn habe eine Neurose entwickelt. Letztlich sympathisiert der gerufene Psychiater mit dem Sohn, und geht dann auch haeufiger zu Fuss.</p>
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		<title>Von: unwesen</title>
		<link>http://lieboldbuch.de/2009/05/17/navigator-2-die-dystopie-sifi-oder-realitaet/#comment-558</link>
		<dc:creator>unwesen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2009 09:27:08 +0000</pubDate>
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		<description>Nun, wenn Du&#039;s soweit treibst, dass Leute nicht mehr eigenstaendig navigieren koennen... das ist in der Tat ein erschreckender Gedanke.

Es ist ja schon schlimm genug, dass wenn man eine Strecke in einer unbekannten Stadt nur mit dem Auto kennt, man dann oft erkennen muss, dass man zu Fuss sich ganz anders, und unter Umstaenden viel besser bewegen kann.

Gluecklicherweise gehoer ich da noch zu den Menschen, die fuer kuerzere Strecken doch lieber den Fussweg waehlen, und finde das dann heraus.

Wenn ich mir dann Leute angucke, die vorzugsweise nie den Fussweg waehlen, und daraus extrapoliere... ja, das kann in der Tat erschreckend werden.

Hab im Uebrigen grad vor ein paar Tagen eine Kurzgeschichte von Asimov gelesen, die das auf ihre Weise thematisiert. Da beschreibt er eine Welt, in der sich die Menschen daran gewoehnt haben, Portale zu verwenden, die sofortige Reise von einem Ort zum anderen ermoeglichen - aehnlich einem Transporter in Star Trek.

In der Geschichte entwickelt das Portal einer Familie einen kurzzeitigen Defekt, woraufhin die Mutter den Sohn zur Haustuer rausschickt, und anweist, er soll doch das Portal der Nachbarn zur Schule nehmen.

Der Sohn hat dank dieser Portaltechnik noch nie die Aussenwelt, ausserhalb eines Hauses gesehen, und ist fasziniert - er waehlt fortan den Fussweg zur Schule. Die Aussenwelt ist natuerlich dem Wetter ausgesetzt, aber ansonsten perfekt von Robotern in parkaehnlichem Zustand gehalten.

Das Ganze bereitet der Mutter grosse Sorgen, sie befuerchtet, ihr Sohn habe eine Neurose entwickelt. Letztlich sympathisiert der gerufene Psychiater mit dem Sohn, und geht dann auch haeufiger zu Fuss.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nun, wenn Du&#8217;s soweit treibst, dass Leute nicht mehr eigenstaendig navigieren koennen&#8230; das ist in der Tat ein erschreckender Gedanke.</p>
<p>Es ist ja schon schlimm genug, dass wenn man eine Strecke in einer unbekannten Stadt nur mit dem Auto kennt, man dann oft erkennen muss, dass man zu Fuss sich ganz anders, und unter Umstaenden viel besser bewegen kann.</p>
<p>Gluecklicherweise gehoer ich da noch zu den Menschen, die fuer kuerzere Strecken doch lieber den Fussweg waehlen, und finde das dann heraus.</p>
<p>Wenn ich mir dann Leute angucke, die vorzugsweise nie den Fussweg waehlen, und daraus extrapoliere&#8230; ja, das kann in der Tat erschreckend werden.</p>
<p>Hab im Uebrigen grad vor ein paar Tagen eine Kurzgeschichte von Asimov gelesen, die das auf ihre Weise thematisiert. Da beschreibt er eine Welt, in der sich die Menschen daran gewoehnt haben, Portale zu verwenden, die sofortige Reise von einem Ort zum anderen ermoeglichen &#8211; aehnlich einem Transporter in Star Trek.</p>
<p>In der Geschichte entwickelt das Portal einer Familie einen kurzzeitigen Defekt, woraufhin die Mutter den Sohn zur Haustuer rausschickt, und anweist, er soll doch das Portal der Nachbarn zur Schule nehmen.</p>
<p>Der Sohn hat dank dieser Portaltechnik noch nie die Aussenwelt, ausserhalb eines Hauses gesehen, und ist fasziniert &#8211; er waehlt fortan den Fussweg zur Schule. Die Aussenwelt ist natuerlich dem Wetter ausgesetzt, aber ansonsten perfekt von Robotern in parkaehnlichem Zustand gehalten.</p>
<p>Das Ganze bereitet der Mutter grosse Sorgen, sie befuerchtet, ihr Sohn habe eine Neurose entwickelt. Letztlich sympathisiert der gerufene Psychiater mit dem Sohn, und geht dann auch haeufiger zu Fuss.</p>
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	<item>
		<title>Von: Norman Liebold</title>
		<link>http://lieboldbuch.de/2009/05/17/navigator-2-die-dystopie-sifi-oder-realitaet/#comment-231</link>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 12:26:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://literatur.norman-liebold.de/?p=389#comment-231</guid>
		<description>Dem kann ich unumwunden zustimmen. Daß mich Technik grundsätzlich fasziniert, ist kaum übersehbar ;-). Es sind letztlich stets Gefahren, die im Mißbrauch der Technik liegen - oder im nichterfolgten freiwilligen Verzicht, die in mir die technophobe Polemik auslöst - lieber die Möglichkeit des Mißbrauchs ausschließen, da der Mensch selbst nur schwer zu ändern sein dürfte.

Im Falle von Autopiloten und Navigationssystemen hieße das, ich fürchte, daß der Mensch in seiner Bequemlichkeit entmündigen läßt und die Kompetenzen verliert, die ihn zum eigenständigen Navigieren in seiner Umwelt befähigen - bis er in der Tat komplet abhängig ist durch die von Interessengruppen gesteuerten Informationsfilter...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dem kann ich unumwunden zustimmen. Daß mich Technik grundsätzlich fasziniert, ist kaum übersehbar <img src='http://lieboldbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Es sind letztlich stets Gefahren, die im Mißbrauch der Technik liegen &#8211; oder im nichterfolgten freiwilligen Verzicht, die in mir die technophobe Polemik auslöst &#8211; lieber die Möglichkeit des Mißbrauchs ausschließen, da der Mensch selbst nur schwer zu ändern sein dürfte.</p>
<p>Im Falle von Autopiloten und Navigationssystemen hieße das, ich fürchte, daß der Mensch in seiner Bequemlichkeit entmündigen läßt und die Kompetenzen verliert, die ihn zum eigenständigen Navigieren in seiner Umwelt befähigen &#8211; bis er in der Tat komplet abhängig ist durch die von Interessengruppen gesteuerten Informationsfilter&#8230;</p>
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		<title>Von: Norman Liebold</title>
		<link>http://lieboldbuch.de/2009/05/17/navigator-2-die-dystopie-sifi-oder-realitaet/#comment-557</link>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 12:26:07 +0000</pubDate>
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		<description>Dem kann ich unumwunden zustimmen. Daß mich Technik grundsätzlich fasziniert, ist kaum übersehbar ;-). Es sind letztlich stets Gefahren, die im Mißbrauch der Technik liegen - oder im nichterfolgten freiwilligen Verzicht, die in mir die technophobe Polemik auslöst - lieber die Möglichkeit des Mißbrauchs ausschließen, da der Mensch selbst nur schwer zu ändern sein dürfte.

Im Falle von Autopiloten und Navigationssystemen hieße das, ich fürchte, daß der Mensch in seiner Bequemlichkeit entmündigen läßt und die Kompetenzen verliert, die ihn zum eigenständigen Navigieren in seiner Umwelt befähigen - bis er in der Tat komplet abhängig ist durch die von Interessengruppen gesteuerten Informationsfilter...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Dem kann ich unumwunden zustimmen. Daß mich Technik grundsätzlich fasziniert, ist kaum übersehbar <img src='http://lieboldbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> . Es sind letztlich stets Gefahren, die im Mißbrauch der Technik liegen &#8211; oder im nichterfolgten freiwilligen Verzicht, die in mir die technophobe Polemik auslöst &#8211; lieber die Möglichkeit des Mißbrauchs ausschließen, da der Mensch selbst nur schwer zu ändern sein dürfte.</p>
<p>Im Falle von Autopiloten und Navigationssystemen hieße das, ich fürchte, daß der Mensch in seiner Bequemlichkeit entmündigen läßt und die Kompetenzen verliert, die ihn zum eigenständigen Navigieren in seiner Umwelt befähigen &#8211; bis er in der Tat komplet abhängig ist durch die von Interessengruppen gesteuerten Informationsfilter&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: unwesen</title>
		<link>http://lieboldbuch.de/2009/05/17/navigator-2-die-dystopie-sifi-oder-realitaet/#comment-230</link>
		<dc:creator>unwesen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 12:21:41 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://literatur.norman-liebold.de/?p=389#comment-230</guid>
		<description>Du siehst das immer so negativ, ich wuerde mein Auto ganz gern von einem Computer fahren lassen - allein schon, weil es entspannender ist. Wie halt im Flugzeug auch.

Aber man muss bei sowas wie bei anderer Technik auch immer Vernunft walten lassen, und das ist meiner Meinung nach das schwierigere Thema. Autopiloten, die bspw. nach GPS-Satelliten navigieren, wie es unsere TomTom- und andere Navigationssysteme tun, sind schwer fehleranfaellig.

GPS hat sowas wie eine heisenbergsche Unschaerfe (nur nicht heisenbergsch), genauer als auf 3 Meter kann man die Position eines Fahrzeugs nicht bestimmen - mit viel Tricks und unter optimalen Bedingungen auf 1.5m. Aber die Satelitten werden vom amerikanischen Militaer betrieben, die die Ungenauigkeit regulieren koennen - und im Bedarfsfall auch regulieren (Der Gedanke ist, den eigenen Soldaten hohe Genauigkeit zu liefern, und alle anderen gucken halt in die Roehre).

Das waer halt fatal, wenn man&#039;s dazu verwendet, um bspw. zu bestimmen ob das Auto mitten auf der Kreuzung oder brav am Strich bei der Ampel steht. Gluecklicherweise sind sich die Hersteller solcher Technologie der Problematik bewusst.

Ich will auch gar nicht um Autopiloten argumentieren, sondern grundsaetzlich darum, dass Technologie Probleme mit sich bringt. Werden die bedacht, bin ich sehr technophil. Bei RFID-Implantaten sehe ich zwar die Bequemlichkeit, aber primaer den Eingriff in die Privatsphaere, und kann mich mit dem Gedanken gar nicht anfreunden.

Leider - und das ist das wirklich bloede - werden politische Entscheidungen um Technologie nicht Fachleuten getroffen, sondern von &lt;a href=&quot;http://www.politiker-stopp.de/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Internetausdruckern&lt;/a&gt;, die sich der Problematiken selten bewusst sind.

Lustigerweise habe ich also keinerlei Angst vor der Technik, sondern vor der Unvernunft der Menschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du siehst das immer so negativ, ich wuerde mein Auto ganz gern von einem Computer fahren lassen &#8211; allein schon, weil es entspannender ist. Wie halt im Flugzeug auch.</p>
<p>Aber man muss bei sowas wie bei anderer Technik auch immer Vernunft walten lassen, und das ist meiner Meinung nach das schwierigere Thema. Autopiloten, die bspw. nach GPS-Satelliten navigieren, wie es unsere TomTom- und andere Navigationssysteme tun, sind schwer fehleranfaellig.</p>
<p>GPS hat sowas wie eine heisenbergsche Unschaerfe (nur nicht heisenbergsch), genauer als auf 3 Meter kann man die Position eines Fahrzeugs nicht bestimmen &#8211; mit viel Tricks und unter optimalen Bedingungen auf 1.5m. Aber die Satelitten werden vom amerikanischen Militaer betrieben, die die Ungenauigkeit regulieren koennen &#8211; und im Bedarfsfall auch regulieren (Der Gedanke ist, den eigenen Soldaten hohe Genauigkeit zu liefern, und alle anderen gucken halt in die Roehre).</p>
<p>Das waer halt fatal, wenn man&#8217;s dazu verwendet, um bspw. zu bestimmen ob das Auto mitten auf der Kreuzung oder brav am Strich bei der Ampel steht. Gluecklicherweise sind sich die Hersteller solcher Technologie der Problematik bewusst.</p>
<p>Ich will auch gar nicht um Autopiloten argumentieren, sondern grundsaetzlich darum, dass Technologie Probleme mit sich bringt. Werden die bedacht, bin ich sehr technophil. Bei RFID-Implantaten sehe ich zwar die Bequemlichkeit, aber primaer den Eingriff in die Privatsphaere, und kann mich mit dem Gedanken gar nicht anfreunden.</p>
<p>Leider &#8211; und das ist das wirklich bloede &#8211; werden politische Entscheidungen um Technologie nicht Fachleuten getroffen, sondern von <a href="http://www.politiker-stopp.de/" rel="nofollow">Internetausdruckern</a>, die sich der Problematiken selten bewusst sind.</p>
<p>Lustigerweise habe ich also keinerlei Angst vor der Technik, sondern vor der Unvernunft der Menschen.</p>
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	<item>
		<title>Von: unwesen</title>
		<link>http://lieboldbuch.de/2009/05/17/navigator-2-die-dystopie-sifi-oder-realitaet/#comment-556</link>
		<dc:creator>unwesen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 May 2009 12:21:41 +0000</pubDate>
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		<description>Du siehst das immer so negativ, ich wuerde mein Auto ganz gern von einem Computer fahren lassen - allein schon, weil es entspannender ist. Wie halt im Flugzeug auch.

Aber man muss bei sowas wie bei anderer Technik auch immer Vernunft walten lassen, und das ist meiner Meinung nach das schwierigere Thema. Autopiloten, die bspw. nach GPS-Satelliten navigieren, wie es unsere TomTom- und andere Navigationssysteme tun, sind schwer fehleranfaellig.

GPS hat sowas wie eine heisenbergsche Unschaerfe (nur nicht heisenbergsch), genauer als auf 3 Meter kann man die Position eines Fahrzeugs nicht bestimmen - mit viel Tricks und unter optimalen Bedingungen auf 1.5m. Aber die Satelitten werden vom amerikanischen Militaer betrieben, die die Ungenauigkeit regulieren koennen - und im Bedarfsfall auch regulieren (Der Gedanke ist, den eigenen Soldaten hohe Genauigkeit zu liefern, und alle anderen gucken halt in die Roehre).

Das waer halt fatal, wenn man&#039;s dazu verwendet, um bspw. zu bestimmen ob das Auto mitten auf der Kreuzung oder brav am Strich bei der Ampel steht. Gluecklicherweise sind sich die Hersteller solcher Technologie der Problematik bewusst.

Ich will auch gar nicht um Autopiloten argumentieren, sondern grundsaetzlich darum, dass Technologie Probleme mit sich bringt. Werden die bedacht, bin ich sehr technophil. Bei RFID-Implantaten sehe ich zwar die Bequemlichkeit, aber primaer den Eingriff in die Privatsphaere, und kann mich mit dem Gedanken gar nicht anfreunden.

Leider - und das ist das wirklich bloede - werden politische Entscheidungen um Technologie nicht Fachleuten getroffen, sondern von &lt;a href=&quot;http://www.politiker-stopp.de/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Internetausdruckern&lt;/a&gt;, die sich der Problematiken selten bewusst sind.

Lustigerweise habe ich also keinerlei Angst vor der Technik, sondern vor der Unvernunft der Menschen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du siehst das immer so negativ, ich wuerde mein Auto ganz gern von einem Computer fahren lassen &#8211; allein schon, weil es entspannender ist. Wie halt im Flugzeug auch.</p>
<p>Aber man muss bei sowas wie bei anderer Technik auch immer Vernunft walten lassen, und das ist meiner Meinung nach das schwierigere Thema. Autopiloten, die bspw. nach GPS-Satelliten navigieren, wie es unsere TomTom- und andere Navigationssysteme tun, sind schwer fehleranfaellig.</p>
<p>GPS hat sowas wie eine heisenbergsche Unschaerfe (nur nicht heisenbergsch), genauer als auf 3 Meter kann man die Position eines Fahrzeugs nicht bestimmen &#8211; mit viel Tricks und unter optimalen Bedingungen auf 1.5m. Aber die Satelitten werden vom amerikanischen Militaer betrieben, die die Ungenauigkeit regulieren koennen &#8211; und im Bedarfsfall auch regulieren (Der Gedanke ist, den eigenen Soldaten hohe Genauigkeit zu liefern, und alle anderen gucken halt in die Roehre).</p>
<p>Das waer halt fatal, wenn man&#8217;s dazu verwendet, um bspw. zu bestimmen ob das Auto mitten auf der Kreuzung oder brav am Strich bei der Ampel steht. Gluecklicherweise sind sich die Hersteller solcher Technologie der Problematik bewusst.</p>
<p>Ich will auch gar nicht um Autopiloten argumentieren, sondern grundsaetzlich darum, dass Technologie Probleme mit sich bringt. Werden die bedacht, bin ich sehr technophil. Bei RFID-Implantaten sehe ich zwar die Bequemlichkeit, aber primaer den Eingriff in die Privatsphaere, und kann mich mit dem Gedanken gar nicht anfreunden.</p>
<p>Leider &#8211; und das ist das wirklich bloede &#8211; werden politische Entscheidungen um Technologie nicht Fachleuten getroffen, sondern von <a href="http://www.politiker-stopp.de/" rel="nofollow">Internetausdruckern</a>, die sich der Problematiken selten bewusst sind.</p>
<p>Lustigerweise habe ich also keinerlei Angst vor der Technik, sondern vor der Unvernunft der Menschen.</p>
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	<item>
		<title>Von: Norman Liebold</title>
		<link>http://lieboldbuch.de/2009/05/17/navigator-2-die-dystopie-sifi-oder-realitaet/#comment-229</link>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2009 17:29:17 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, mein Lieber. Das hat man auch einmal von Automatik-Getrieben gesagt und - nicht zuletzt - von Navigationsgeräten. Ich denke, daß die Akzeptanz wachsen wird bis dahin, dass man sie mehr und mehr einsetzt. Mit Bankautomaten und Selbstbedienungskassen hat man sich letzthin ebenso abgefunden wie mit automatischen Buchausleihen in Bibliotheken. Ich denke, wir werden es schon schaffen, den Menschen auch hier zu entmündigen ;-).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, mein Lieber. Das hat man auch einmal von Automatik-Getrieben gesagt und &#8211; nicht zuletzt &#8211; von Navigationsgeräten. Ich denke, daß die Akzeptanz wachsen wird bis dahin, dass man sie mehr und mehr einsetzt. Mit Bankautomaten und Selbstbedienungskassen hat man sich letzthin ebenso abgefunden wie mit automatischen Buchausleihen in Bibliotheken. Ich denke, wir werden es schon schaffen, den Menschen auch hier zu entmündigen <img src='http://lieboldbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
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	<item>
		<title>Von: Norman Liebold</title>
		<link>http://lieboldbuch.de/2009/05/17/navigator-2-die-dystopie-sifi-oder-realitaet/#comment-555</link>
		<dc:creator>Norman Liebold</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2009 17:29:17 +0000</pubDate>
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		<description>Naja, mein Lieber. Das hat man auch einmal von Automatik-Getrieben gesagt und - nicht zuletzt - von Navigationsgeräten. Ich denke, daß die Akzeptanz wachsen wird bis dahin, dass man sie mehr und mehr einsetzt. Mit Bankautomaten und Selbstbedienungskassen hat man sich letzthin ebenso abgefunden wie mit automatischen Buchausleihen in Bibliotheken. Ich denke, wir werden es schon schaffen, den Menschen auch hier zu entmündigen ;-).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Naja, mein Lieber. Das hat man auch einmal von Automatik-Getrieben gesagt und &#8211; nicht zuletzt &#8211; von Navigationsgeräten. Ich denke, daß die Akzeptanz wachsen wird bis dahin, dass man sie mehr und mehr einsetzt. Mit Bankautomaten und Selbstbedienungskassen hat man sich letzthin ebenso abgefunden wie mit automatischen Buchausleihen in Bibliotheken. Ich denke, wir werden es schon schaffen, den Menschen auch hier zu entmündigen <img src='http://lieboldbuch.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> .</p>
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	<item>
		<title>Von: unwesen</title>
		<link>http://lieboldbuch.de/2009/05/17/navigator-2-die-dystopie-sifi-oder-realitaet/#comment-228</link>
		<dc:creator>unwesen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2009 14:42:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://literatur.norman-liebold.de/?p=389#comment-228</guid>
		<description>Das mit den Autopiloten geht sogar noch ein Stueck weiter. Heutzutage sind die soweit, dass sie nachweislich frueher als Menschen moegliche Gefahren erkennen, und sinnvoller darauf reagieren koennen. Es waere relativ wenig Aufwand noetig, sie serienreif zu bekommen.

Warum passiert das also nicht? Ganz einfach, die Akzeptanz der Menschen ist nicht vorhanden. Niemand moechte sein Leben einem Computer anvertrauen, auch wenn die Statistiken dafuer sprechen wuerden. Dass Flugzeuge schon seit Jahren automatisch fliegen, und Piloten nur noch zur Ueberwachung und zum moeglichen Eingreifen in Notfaellen im Cockpit sitzen, faellt hinter den Aengsten der Menschen weit zurueck.

Also bleiben die Dinger nach wie vor Forschungsprojekte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das mit den Autopiloten geht sogar noch ein Stueck weiter. Heutzutage sind die soweit, dass sie nachweislich frueher als Menschen moegliche Gefahren erkennen, und sinnvoller darauf reagieren koennen. Es waere relativ wenig Aufwand noetig, sie serienreif zu bekommen.</p>
<p>Warum passiert das also nicht? Ganz einfach, die Akzeptanz der Menschen ist nicht vorhanden. Niemand moechte sein Leben einem Computer anvertrauen, auch wenn die Statistiken dafuer sprechen wuerden. Dass Flugzeuge schon seit Jahren automatisch fliegen, und Piloten nur noch zur Ueberwachung und zum moeglichen Eingreifen in Notfaellen im Cockpit sitzen, faellt hinter den Aengsten der Menschen weit zurueck.</p>
<p>Also bleiben die Dinger nach wie vor Forschungsprojekte.</p>
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	</item>
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		<title>Von: unwesen</title>
		<link>http://lieboldbuch.de/2009/05/17/navigator-2-die-dystopie-sifi-oder-realitaet/#comment-554</link>
		<dc:creator>unwesen</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 17 May 2009 14:42:22 +0000</pubDate>
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		<description>Das mit den Autopiloten geht sogar noch ein Stueck weiter. Heutzutage sind die soweit, dass sie nachweislich frueher als Menschen moegliche Gefahren erkennen, und sinnvoller darauf reagieren koennen. Es waere relativ wenig Aufwand noetig, sie serienreif zu bekommen.

Warum passiert das also nicht? Ganz einfach, die Akzeptanz der Menschen ist nicht vorhanden. Niemand moechte sein Leben einem Computer anvertrauen, auch wenn die Statistiken dafuer sprechen wuerden. Dass Flugzeuge schon seit Jahren automatisch fliegen, und Piloten nur noch zur Ueberwachung und zum moeglichen Eingreifen in Notfaellen im Cockpit sitzen, faellt hinter den Aengsten der Menschen weit zurueck.

Also bleiben die Dinger nach wie vor Forschungsprojekte.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das mit den Autopiloten geht sogar noch ein Stueck weiter. Heutzutage sind die soweit, dass sie nachweislich frueher als Menschen moegliche Gefahren erkennen, und sinnvoller darauf reagieren koennen. Es waere relativ wenig Aufwand noetig, sie serienreif zu bekommen.</p>
<p>Warum passiert das also nicht? Ganz einfach, die Akzeptanz der Menschen ist nicht vorhanden. Niemand moechte sein Leben einem Computer anvertrauen, auch wenn die Statistiken dafuer sprechen wuerden. Dass Flugzeuge schon seit Jahren automatisch fliegen, und Piloten nur noch zur Ueberwachung und zum moeglichen Eingreifen in Notfaellen im Cockpit sitzen, faellt hinter den Aengsten der Menschen weit zurueck.</p>
<p>Also bleiben die Dinger nach wie vor Forschungsprojekte.</p>
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