Wer Karl ist, ist schwer zu beschreiben, ganz wie er selbst in den “Spaltenzungen” nicht wirklich zu fassen ist. Effektiv könnte man – es damit nicht wirklich treffend – sagen, daß Karl die Manifestation einer ganz bestimmten Ebene in uns selbst ist. Eine zutiefst emotionelle Ebene, die sich zwar zeitweise unterdrücken und beiseite schieben läßt – jedoch nur um den Preis, daß sie irgendwann den winzigsten Spalt nutzt, um durchzubrechen, und dann mit unendlicher Gewalt. Diese gefühlsmäßigen Bereiche sind letztlich Quell unseres Seins, und sie besitzen eine gewisse Autonomie, fordern ihr Recht auf Aufmerksamkeit – und stellt man sich gegen sie, können sie regelrecht gefährlich werden. Karl ist mein Lieblingscharakter in den Spaltenzungen, auch wenn er kein Wort sagt, so spricht er doch für sich. Grundsätzlich ist er ein liebenswertes und machtvoll-gütiges Wesen, und letztlich hat der Protagonist sein Genesen ihm zu verdanken, auch wenn es zuweilen überaus schmerzhaft ist. Die Eigenheit diese unterdrückten, nicht zugelassenen Gefühle ist es, an einem denkbar banalen Moment mit Urgewalt durchzubrechen, zuerst vielleicht unscheinbar als handspannenlanger Staubteufel, der ein wenig Unordnung stiftet, aber schließlich alles zerfetzt, bis er uns da hat, wo er uns haben wollte. Bezeichnenderweise wird Karl nicht nur zum ständigen Begleiter des Protagonisten, eine Art eigenwilliger Hund, der ihm stets zur Seite steht, sondern er zeigt seine Kraft und Macht immer wieder im Verlauf der Geschichte. Er ist nicht nur die Instanz, die den Protagonisten aus seiner Realität hinauswirbelt, nicht nur das erste Anklopfen Anderwelts, sondern er wird auch den Haushalter so erschrecken, daß er seine Denkmalstützerei für einen Moment vergißt und der Protagonist im Bestreben, ihm zu helfen, selbst zum Denkmalstützer wird für ein viertel Jahr. Er wird auf der Insel des Krieges die Tafelrunde als Großreinemacher-Staubsauger vom Unrat befreien und wie ein Indikator anzeigen, wo etwas Umwälzendes geschieht.
Karl ist mir treuer Freund und liebevoller Wegbegleiter. Ich hatte immer mal wieder heftige Auseinandersetzungen mit ihm, vor allem dann, wenn ich die Dummheit beging, ihn zu ignorieren oder nicht ernst zu nehmen. Dann bläht er sich ganz gewaltig auf und benimmt sich ganz so, wie in den Spaltenzungen, als er die Wohnung des Protagonisten zerlegt. Achtet man ihn jedoch und kümmert man sich um ihn, ist er nicht nur so lieb und kuschelig wie ein treuer Hund, sondern zuweilen auch Lebensretter. Ich habe verschiedenste Theorien, was er eigentlich ist. Er ist jedoch nur schwer zu fassen, so wie ein Wind schwer zu fassen ist. Sicher ist nur, daß er sich aufbläht und sein Recht fordert, wenn ich einer Sache auszuweichen oder mich drumherumzuschleichen versuche. Vermutlich ist er eine Mischung aus Instinkt, Unterbewußtem und Gefühl, die die Eigenschaft besitzt, sich weder durch Verstand noch durch Verdrängung beeinflußen zu lassen. Er hat mich immer wieder auf den “rechten Weg” zurück gebracht, meist sehr rabiat. Natürlich ist der “reale” Karl kein Staubteufel, der mir bei Fuß läuft, er dreht sich eher in der Magengrube und hinter dem Solarplexus, und wenn er sich aufbläht, zerstört er weniger meine Wohnung als vielmehr mein sorgsam intellektuell eingerichtetes inneres Zimmerchen. Der Effekt ist allerdings ganz ähnlich. Das letzte Mal hatte das zur Folge, daß ich meine Lebensumstände grundlegend reorganisierte – im Äußeren – und innerlich eine Art Imrama antrat. Persönlich nehme ich im Übrigen an, daß Karl und gewisse nette Schicksalsgötter unter einer Decke stecken…
Karon ist die seltsameste Gestalt in den Spaltenzungen. Er trägt mehrere Masken und vereint mehrere Figuren in sich, die zu Anfang verschieden scheinen, obwohl sie ein und dieselbe sind. Im Traum des Anfangs erblickt der Protagonist Anderich zuerst als undeutlichen Schemen in den Spiegel-Spiegelungen, dann Angesicht zu Angesicht im Tor-Spiegel. Anderich ist ein Mensch mit Hundekopf und Augen wie Spiegelscherben, er ist das Grauen. Als der Hundeköpfige zu ihm spricht: “Ich bin Anderich”, erfüllt nichts als Angst den Protagonisten, er erwacht schreiend. Am Ende der Spaltenzungen wird er im Bauch des Fisches Iasconius den Torspiegel finden, davorstehen und hineinblickend die Straße aus dem Traum sehen. Er begreift, daß er damals, als er träumte, von der anderen Seite in den Spiegel schaute, das Grauen der riesigen, pulsierenden Höhle ist der Bauch des Fisches, und fassungslos begreift er, denn sein jüngeres, träumendes Selbst im Spiegel hat den Hundekopf auf seinen Schultern. Erstaunt, ungläubig fragt er in den Spiegel: “Ich bin Anderich?” – und wird es im Traum als bedrohliches “Ich bin Anderich!” interpretieren. Aber Anderich alias Karon ist zugleich auch seit ihrer ersten Begegnung im Dachgestühl sein Reisekamerad auf der Flußfahrt, sein Freund und auch sein zuweilen beängstigender Führer, der mehr weiß als er selbst.
Mit Karl ist der Protagonist – ohne es recht zu realisieren – in die Zwischenwelt hinübergegangen. Er selbst bemerkt davon nicht viel mehr, als daß so seltsame Dinge geschehen wie Karl, der Wirbelsturm. Wie die meisten Menschen ist für ihn normal, was ihm geschieht, er nimmt irgendwann Karl als gegeben hin. Nachdem der Protagonist sich mit seinem Wirbelsturm arrangiert hat, wartet bereits der nächste (und tiefgreifendste) Kontakt mit Anderwelt auf ihn: Im Nebenraum seiner Mansarde lebt oder vegitiert vielmehr mehr der Haushalter. Erst, als seine materielle Habe einschließlich Pässe vernichtet ist, ist der Raum so leer, daß der Protagonist die Geräusche des Hauses hören kann, wie es ächzt und knarrt und stöhnt – und er hört in der leerstehenden Wohnung neben ihm erstmals den Haushalter, obwohl dieser dort schon seit Jahren hockt und den Dachstuhl stützt. Und es ist Neugier und auch Mitleid, die ihn hinübertreiben, um nachzuschauen, wer die gequälten Laute von sich gibt.
Der Haushalter ist Opfer seiner eigenen, übersteigerten Pflicht- und Moralvorstellungen. Aus einer banal-peinlichen Ungeschicklichkeit erwächst ihm ein grausames Schicksal, weil er nicht loslassen kann: Verkrümmt hängt in einem einstürzenden Dachgebälk und hält den Zusammenbruch auf, stützt mit seinem eigenen Körper zerborstene Balken und Bretter, hält Nägel davon zurück, aus dem Holz zu rutschen, und er ist eine traurige Gestalt, denn er vollführt diesen Balance-Akt sein Jahren, der verfilzte Bart hängt ihm bis auf den Gürtel, er ist verstaubt, verfilzt und erträgt sein Schicksal mit Lethargie. Man hat ihn vergessen, er ist in Zwischenwelt: Normale Menschen nehmen ihn nicht wahr, er selbst lebt in einem grauen Zwielicht, denn Tag und Nacht rasen so schnell an ihm vorbei, daß es zuerst einem Stroboskob gleicht, dann zu einem matschigen Zwielicht wird. Das Bemerkenswerte am Haushalter ist die aussichtlose Sinnfreiheit seiner Tätigkeit, an der er sich völlig aufreibt. Und seine Resignation angesicht seiner seltsamen Pflichtvorstellungen – denn sie sind das einzige, was ihn davon abhält, einfach zu gehen und diesen Dachstuhl sich selbst zu überlassen. Die Pflicht erlegt er sich allein auf, denn weder weiß irgendjemand, daß er hier ist, noch ist das sein Dachgestühl oder Haus, noch hat hn irgendjemand gebeten, es zu halten. Am Anfang hatte er – aus banaler Langeweile und Ablenkung – gegen einen Balken geklopft, der so morsch war, daß er einfach zerbrach. Er hält sich für schuldig, und der Protagonist kann dies nicht begreifen, bis er – ebenfalls durch ein banalen Zufall – selbst in die Situation gerät und in Zwischenwelt gefangen hängt. Der Denkmalstützer ist ein Sinnbild für verhärtete Pflichtstrukturen, die man selbst nicht mehr wirklich sieht und in Lethargie unter Schmerzen schlicht nicht mehr versteht, daß man einfach nur loslassen müßte. Der Protagonist begreift die wahnhafte Fixierung des Haushalters nicht, aber er wird eines Besseren belehrt: Karl bringt ihn plötzlich in die Situation, selbst zu Denkmalstützer zu werden und erschrocken bemerkt er, daß er nicht mehr “loslassen” kann.
Karl ist es, der die beiden aus ihrer unmöglichen Situation errettet – ebenso, wie er den Protagonisten in die Haushalter-Situation gebracht hat. Die Tage und Nächte gleiten inszwischen als einheitliches Grau vorbei, und der Haushalter erzählte die Geschichte vom Jongleur, um ihr Maleur zu illustrieren. Es ist Frühjahr unterdes. Karl kümmert sich nicht um die intellektuellen Verkrustungen, die die beiden gefangen hält und an ihrer selbstauferlegten, gänzlich sinnfreien “Pflicht” festhalten läßt. Er zieht einen winzigen aber bedeutsamen Nagel aus dem Holz und alles bricht in sich zusammen: Der Haushalter und der Protagonist haben gar keine andere Wahl, als das Haus in überstürzter Flucht zu verlassen. Endlich kommt der Haushalter dazu, sich vorzustellen: Er heißt Karon und führt den Protagonisten hinab zum Rhein, wo er in altem Weidenbaum sein Boot hat.
Was mir an der Haushalter-Geschichte wichtig ist, ist im Grunde ihre Banalität, aus der eine schier unfassbare Tragödie erwächst. Karon – der in Bonn “alte Dinge” studierte, weil sie “übersichtlicher sind und nicht mehr werden”, verguckt sich in eine Studentin und geht auf eine kleine Party, wo er sich langweilt. Aus der Langeweile heraus beginnt er sich für das Gebäude zu interessieren, und er klopft gegen den Balken, weil er nichts anderes zu tun hat. Balkenklopfen sagt ihm als Spezialisten für alte Häuser etwas über alter und Zustand der Bausubstanz. Das ist die Ausgangssituation – banaler kaum denkbar. Als der Balken sich als völlig holzwurmzerfressen herausstellt und einfach mit hohlem Geräusch seine letzte Integrität verliert und herabbricht, ist es die Peinlichkeit und ein gewisses Verantwortungsgefühl, die Karon dazu bringt, ihn festzuhalten. Er tut so, als wäre nichts passiert und will nach der Party alles erklären. Aber dazu kommt er nicht. Ein weiteres Brett bricht aus der Wand, und auch dieses hält er fest, und jetzt ist es schon zu spät, denn als alle gegangen sind und er die Bewohnerin anzusprechen versucht, bemerkt er, daß sie ihn gar nicht mehr wahrnimmt. Und daß er nicht loslassen kann. Er versucht der Situation positive Aspekte abzugewinnen, aber es ist absurde Interpretation. Zwei Jahre später ist die Studentin mit ihrem Studium fertig und zieht aus, und er bleibt allein zurück, hängt im Dachstuhl und verstaubt. Die Tage und Nächte verschwimmen, verwandeln sich in einheitliches Grau, und er weiß nicht, wieviel Zeit vergeht – bis der Protagonist ihn mehr oder minder durch Zufall entdeckt. Die Geschichte vom Jongleur, die er erzählt, ist ganz ähnlich. Der selbstsichere Bälle-Akrobat läßt sich auf einen kleinen Wettstreit mit einer unscheinbaren Person ein. Die unscheinare Person ist aber der Teufel, und er selbst jongliert, ohne es zu merken, mit Dämonen, die nur drauf warten, ihn in die Hölle zu zerren. Aber als er aufgrund seiner Verbissenheit und Konsequenz selbst den ewigen Spieler Satanas so beeindruckt, daß dieser ihn freigeben will, kann er einfach nicht aufhören, zu jonglieren, und selbst der Teufel kann ihn aus seiner verbissenen Fixierung nicht retten. Ein Außenstehender sieht die Absurdität der Situation, der Betroffene kann sie nicht mehr erkennen, er hat sich verbissen, sieht nur noch das eine und ist zu angestrengt, um einen Blick rechts oder links zu tun. Er arrangiert sich irgendwie mit der Situation, er versucht, ihr Sinn und Rechtfertigung zu geben, und wird zum Haushalter. Er selbst kann sich nicht mehr da herausholen, allein ein dummer Zufall wie ein nägelziehender kleiner Staubteufel, der das ganze Gebäude in sich zusammenstürzen läßt, vermag, ihn aus seiner Fixierung herauszureißen: Befreit liegt Karon auf der Wiese vor dem Trümmerhaufen des Hauses und bemerkt, daß er sich einfach erleichtert fühlt – und beginnt zu lachen. Am meisten wohl über sich selbst. Vielleicht kann man dieses Muster den Fluch der Konsequenz nennen, die Schattenseite des gradlinigen Menschen.
Der Haushalter stellt sich vor und nennt sich “Karon”. Er gleitet befreit in seine nächste Rolle, denn er wird den Protagonisten als Führer und Freund durch die Aventiuren der Flußfahrt begleiten. Karon ist ambivalent. Ist er auf der einen Seite bester Freund, Begleiter, Berater, so löst er immer wieder eine namenlose Furcht aus. Als er am Feuer sitzt und den Protagonisten zur Flußfahrt überredet, widerspiegelt sich das Feuer in seinen Augen, daß sie wie Spiegel sind, und als er lacht, bellt irgendwo ein Hund. Als die Flußfahrenden in dichten Neben kommen, und Karon Gestalt verschwimmt, erscheint es, als hätte er einen Hundekopf auf seinen Schultern, als der Protagonist auf dem Seil im Rhein abrutscht und plötzliches Grauen ihn vor dem tintenschwarzen Fluß erfüllt, sieht er seinen Begleiter mit Totenschädel und Schlangenhaaren und Sense anstatt der Stake-Stange. Im Klebermeer zeigt sich, daß Karon Anderich ist, im Bauch des Fisches Iascon schließlich, daß er und der Protagonist zwei Seiten derselben Person darstellen.
Als Karon besitzt die Figur einen seltsamen Kahn, einen Curraigh. Der Curraigh ist das Fahrzeug der Seeleute, von denen die Imramas berichten: Er besteht aus über Eichenspanten gezogene und geteerte Tierhäute. Mit dem Fahrzeug und auch mit den Beschreibungen der Nebel, die die Übergänge nach Anderwelt begleiten, schließen die “Spaltenzungen” an die alten keltischen “Schiffermärchen” an. “Karon” ist letztlich mit dem “K” anstatt des “Ch” soviel wie die Fensterglas-Brille Clark Kents, wegen der ihn niemand als “Superman” erkennt. Charon ist der Fährmann, der in der griechischen Mythologie die Seelen über den Styx (auch Acheron genannt) in den Hades bringt. In den Begräbnisriten war es üblich, eine Goldmünze unter die Zunge des Toten zu legen, das Fährgeld für Charon. Charon, so wird vermutet, ist eine Übernahme aus der älteren Mythologie der Ägypter. Das ägyptische Adäquat zu Charon ist Anubis – eine Darstellung des ägytischen Totengottes ist rechts oben zu sehen – der Schakal- oder Hundeköpfige. Die Gestalt, die diese Figur in der späteren, christlichen Mythologie annimmt, ist Gevatter Tod, dargestellt als Skelett mit Stundenglas und Sense, um den Lebensfaden zu durchtrennen. das Stundenglas als Herrschaft über die Lebenszeit spiegelt sich sowohl in den Haushalter-Szenen, wo die Tage nur noch zu bloßem Flimmern werden und das Erzählen der Jongleurgeschichte den Winter zum Frühjahr wechseln läßt wie auch auf der Insel des Krieges, wo Parzifal seit Jahrhunderten beobachtet und die Untoten Tafelrunden-Ritter immer noch herumdiskutieren. Für einen kurzen Moment sieht der Protagonist auch diese Ausformung Karons:
Karon hatte einen Hundekopf und hieß Anubis, und er schaute mich gierig an. Dann war er wieder Mensch, aber schon lange tot — leere Augenhöhlen und grinsende Zähne ohne Lippen, Schlangen und Würmer anstatt von Haaren. Er hielt wieder seine Stake–Stange, aber es war eine Sense und der tintenschwarze Rhein hieß Lethe. Fiel ich hinein, würde ich mich vergessen — und mich vergessend aufhören zu sein.
Es ist schwierig zu beschreiben, wie Karon entstanden ist. Das gilt nicht nur für ihn, sondern auch für die anderen Gestalten in den “Spaltenzungen”. Die Geschichte zu schreiben war zuweilen so, als würde ich im selben Moment die Reise selbst machen, und ähnlich wie Karl aus dem Besenschrank völlig unvermittelt auftaucht, so klar und deutlich und unausweichlich standen die Figuren mit einer Präsenz vor meinem inneren Auge, die zum Teil fast erschreckend war. Anderich hatte, als ich ihn erfand, einen Hundekopf. Das mag, schaue ich in ältere Texte, durchaus folgerichtig sein angesichts von Figuren wie dem Wolf und dem “Wächterhund”, der im Heimgang eine ähnliche Funktion erfüllt. Auch die Idendität des bedrohlich Fremden mit dem Protagonisten hat hier Entsprungen, wie, zum Beispiel, der “Dunkle Prinz” im zweiten Buch der Sieben Kelche, wo auch ein Spiegel zwischen den beiden Seiten des Ichs steht, der zerschlagen sein will. Es erfüllte mich allerdings mit einem gewissen faszinierten Grauen, als ich der sich von selbst aufdrängenden Figur in ihrem Changieren zwischen Fährmann mit Stake-Stange, Anderich mit Hundekopf und Gevatter Tod in akribischer Recherge nachging und in der Mythologie nicht nur die Entsprechungen zum Seelenführer wiederfand, sondern auch innerhalb der verschiedenen Ausprägungen, die Karon annimmt, in dieser Mythologie starke Beziehungen und Zusammenhänge, so daß Anubis von den Griechen übernommen zu Charon wurde, und Charon wiederum seinen Widerhall in Gevatter Tod fand und der Hund (unter anderem als Zerberus) in vielfältiger Hinsicht mythologische Deckung aufwies.
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[Norman Liebold,
14.05.2005 |
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